Die Sirenen heulen wieder – der nächste landesweite Warntag wird am 05. September durchgeführt!

Im gesamten Rhein-Sieg-Kreis werden am Donnerstag, 05. September 2019 um 10:00 Uhr die Warnsirenen heulen. Dabei handelt es sich um eine Warnsirenenprobe, die vom NRW-Innenministerium (wie bereits im vergangenen Jahr) landesweit angesetzt wurde. Durch die Übung soll die volle Funktionsfähigkeit der Systeme zur Warnung der Bevölkerung überprüft werden. Auch die Warn-App NINA wird getestet. Zudem möchte die Kreisleitstelle die Bürgerinnen und Bürger an die Bedeutung der Sirenensignale erinnern.

Um etwa 10.00 Uhr werden im gesamten Kreisgebiet mehr als 300 Sirenen das folgende Signal abgeben:

Beim Probealarm der Warnsirenen wird auch die Radio-Durchsage getestet. Das bedeutet, die Feuerwehr schaltet sich bei Radio Bonn/Rhein-Sieg (je nach Empfangsort: 91,2 | 94,2 | 97,8 | 99,9 | 104,2 | 107,9 Mhz) direkt live in das laufende Programm, um wichtige Informationen an die Bevölkerung weiterzugeben.

Warn-App NINA

Zudem wird die kostenlose Warn-App Nina in diesem Zusammenhang getestet. Über dieses Tool können Feuer- und Rettungsleitstellen bei Großbränden, Unfällen mit Gefahrstoffen oder ähnlichen Unglücksfällen die Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones direkt warnen. Wer diese App auf seinem Gerät installiert hat, bekommt die Probewarnmeldung für den eingestellten Ort oder den aktuellen Standort direkt auf seinem Smartphone angezeigt, dieses Mal wird sie sogar zweimal ausgelöst, durch das Land Nordrhein-Westfalen sowie durch den Rhein-Sieg-Kreis.

Quellen: Bilder und Informationen stammen vom Amt für Bevölkerungsschutz, Rhein-Sieg-Kreis

Weitere Informationen zu finden auf der Website des NRW-Innenministeriums: https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung/warntag-nrw-was-ist-das

Bei wunderschönem Wetter traf sich heute die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef. Gestartet wurde mit Kaffee und Kuchen. Danach besuchten sie das Siebengebirgsmuseum in Königswinter. Und der Ausklang fand im Gerätehaus Aegidienberg mit einem Grillabend statt. 
Besonders hat uns der Schnappschuss mit der Jugendfeuerwehr gefreut. 

 

Der heiße und trockene Sommer 2018 und die auch in diesem Jahr anhaltende Trockenheit sorgen im Rhein-Sieg-Kreis für eine erhöhte Gefahr von größeren Wald- und Vegetationsbränden. Durch einen zusätzlichen Borkenkäferbefall sind die Nadelwälder zusätzlich geschwächt, so dass sich das Risiko für Waldbrände nochmal erhöht. Dem will der Kreis mit einer neuen Alarm-Bereitschaft „Waldbrand“ entgegentreten.

„Die seit dem Frühjahr immer häufiger auftretenden Wald- und Vegetationsbrände beschäftigen die Feuerwehren im Kreisgebiet bereits erheblich“, sagte Landrat Sebastian Schuster bei der Präsentation der neuen Alarm-Bereitschaft.

Seit April 2019 gab es im Rhein-Sieg-Kreis 14 Waldbrände. Alleine im Juli 2019 wurden 45 Flächen- und Vegetationsbrände gezählt. „Die Feuerwehr stellt sich fortlaufend auf neue technische oder natürliche Gefahren ein, nun auch auf die Folgen vermehrt auftretender Trockenheit“, ergänzt Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg. 

Bislang standen für die überörtliche Hilfe elf Alarmgruppen und zwei Alarmzüge zur Wasserbeförderung zur Verfügung. Diese kommunalen Einheiten werden zukünftig durch eine Alarmbereitschaft zur Waldbrandbekämpfung ergänzt. Denn ab einer gewissen Größe von Bränden reichen die sofortigen Hilfeleistungen der Nachbarkommunen nicht mehr aus – die neue Alarm-Bereitschaft ist eine Einsatzeinheit mit insgesamt 14 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften.