Am 26. November war es nach langer Wartezeit soweit, das neue Mehrzweckfahrzeug (MZF) für die Löschgruppe Rhöndorf kam am Gerätehaus an. Probleme bei der Beschaffung von Einzelteilen und auch die Flut im Juli des Jahres sorgten für einige Verzögerungen beim Bau und der Auslieferung des Fahrzeuges. Nun aber freuen wir uns, den neuen Spezialisten in unseren Reihen begrüßen zu können.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes-Benz Sprinter 4x4 mit 163 PS. Es verfügt über ein Automatikgetriebe mit zuschaltbarem Allradantrieb und zuschaltbarer Geländeuntersetzung. Der 6-Sitzer bleibt unter der magischen Grenze von 3,5t maximalem Gesamtgewicht und ist somit mit dem normalen PKW-Führerschein fahrbar. Der Anschaffungspreis lag bei etwa 95.000 €. Die Firma Reinartz Fahrzeugtechnik GmbH aus Langerwehe hat den speziellen feuerwehrtechnischen Aufbau realisiert. In dieser Zusammenstellung ist das Fahrzeug bisher einmalig im Rhein-Sieg-Kreis.

Wie man einigen Details schon entnehmen kann, wurde auch dieses Fahrzeug speziell auf die Bedürfnisse der Einheit abgestimmt. Immer häufiger werdende Einsätze im Wald machen eine gewisse Geländegängigkeit notwendig. Dabei handelt es sich nicht nur um mögliche Waldbrände, sondern viel eher um Hilfeleistungen für den Rettungsdienst, wenn Personen im Wald verunglücken. Um dann möglichst nah an den Patienten heran zu kommen, muss das Fahrzeug diese Parameter aufweisen. Daher ist es standardmäßig mit einer Schleifkorbtrage und dem speziellen Transportsystem „Mule“ ausgerüstet. Optional gibt es dann aber noch Beladungen für Unwetter, Verkehrsabsicherung, Waldbrand und Ölschäden. So ist es für jede Art Einsatz gut gerüstet.

Wir freuen uns sehr das neue Fahrzeug übernehmen zu dürfen. Die offizielle Einweihung und Fahrzeugsegnung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Die Feuerwehren in Deutschland informieren zu diesem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit: „Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Zimmer- und Wohnungsbrände“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Er appelliert an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit zahlreiche Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten.

Hier die zehn Tipps des DFV für eine sichere Adventszeit:

  1. Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen: Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins! Lassen Sie vor allem Kinder nicht mit offenen Flammen alleine. Vielfach konnte keine Brandschutzerziehung in Präsenz etwa in Kindergärten durchgeführt werden – sprechen Sie mit Kindern stets über das richtige Verhalten im Umgang mit Kerzen.
  2. Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  3. Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) auf. Auch beim zusätzlichen Lüften sollte der Standort der Kerzen sicher sein.
  4. Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  5. Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab.
  6. Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  7. Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  8. Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  9. Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung, alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112 und warnen Sie Nachbarn.
  10. Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben.

In diesem Sinne wünscht die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef eine besinnliche Adventszeit.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Honnef trauert um Dr. Herbert Breuer. Wir verlieren nicht nur unseren Feuerwehrseelsorger, der das seit über 3 Jahrzehnten ausübte, sondern auch einen Wegbegleiter und guten Freund der für alle Lebenslagen immer die richtige Antwort hatte.

Er hat es immer in exzellenter Weise geschafft die Probleme der Menschen mit seinen geistlichen Impulsen zu kombinieren, sodass der entscheidende Funke übersprang.

Seit 2003 findet die jährliche Feuerwehrwallfahrt nach Kamp Bornhofen statt. Auch hierfür hat er sich immer Zeit genommen und uns dorthin mitbegleitet. Ebenso ließ er es sich häufig nicht nehmen, neue Fahrzeuge der Feuerwehr zu segnen.

Herbert ist nun von uns gegangen. Wir trauern mit vielen Menschen die ihn gekannt haben und Vereinen in denen er aktiv war.