Für mehr Respekt gegenüber Rettern, Helfern und Beschützern schließen sich Feuerwehren, Rettungsdienste, Ordnungsbehörden, Technisches Hilfswerk und Polizei in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zusammen.

Heute trafen sich Vertreter alle Bad Honnefer Hilfsorganisationen, der Polizei, des Ordnungsamtes und der Stadt. Grund war die kreisweite Kampagne "RESPEKT - Bonn/Rhein-Sieg"

Ob hauptberuflich oder im Ehrenamt: Wehrleute, Rettungskräfte, Polizisten oder Mitarbeiter der Ordnungsämter retten, helfen, schützen und gewährleisten die notwendige Ordnung. Dabei riskieren sie mitunter auch ihre Gesundheit oder ihr Leben. Nun fordern sie gemeinsam den notwendigen Respekt für ihre tägliche Arbeit zum Wohle aller Menschen in der Gesellschaft ein. Was viele dieser Männer und Frauen aber tagtäglich erleben ist schlicht Respektlosigkeit. Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeiter werden bespuckt, angegriffen und beleidigt.

Anordnungen oder Weisungen werden häufig nicht akzeptiert oder einfach nicht beachtet. Immer wieder sind davon auch Feuerwehrleute, Rettungsdienstmitarbeiter und Notärzte betroffen. Der große Teil der Gesellschaft in der Region Bonn/Rhein-Sieg sieht in Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und den Ordnungsämtern die helfende Hand, den Lebensretter und den Helfer in der Not. Teile der Gesellschaft fühlen sich allerdings durch die tägliche, wichtige Arbeit in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt, und sei es nur, weil ein Umweg wegen einer Unfallsperrung, als eine staatliche Unverschämtheit oder behördliche Willkür empfunden wird, gegen die man sich wehren muss. Dabei geht es in unserem Job für die Gesellschaft nicht selten um die Rettung von Menschenleben, die Hilfeleistung für Verletzte, Strafverfolgung und die Abwehr von Gefahren, von denen jeder Mensch einmal betroffen sein könnte und selbst auf Hilfe angewiesen wäre. Wer schon das Martinshorn eines Notarztwagens oder den Lärm eines Rettungshubschraubers als Ruhestörung empfindet, der sollte sich überlegen, worum es in so einem Einsatz geht. Es ist dringend notwendig, den Respekt einzufordern, den Retter und Helfer, die sich tagtäglich zum Wohle aller Menschen in dieser Gesellschaft engagieren, verdient haben.

Auf Initiative der Polizei Rhein-Sieg-Kreis haben sich der Landrat und Polizeichef des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster, die kreisangehörigen 19 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Ashok Sridharan, die Bonner Polizeipräsidentin, Ursula Brohl-Sowa, sowie die Verantwortlichen von Malteser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz und dem technischen Hilfswerk zu einer gemeinsamen Kampagne für mehr Respekt gegenüber Polizei und Rettungskräften zusammengeschlossen. All diese Menschen leiten und vertreten die beteiligten Organisationen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Gemeinsam wollen sie das Thema in die öffentliche Diskussion bringen. Sie setzen sich dafür ein, dass die Bürgerinnen und Bürger in der Region wieder respektvoller miteinander und besonders mit Ihnen, den Frauen und Männern "unter Blaulicht", umgehen. Daher steht schon in dem gemeinsamen Logo das Motto "Respekt - Bonn/Rhein-Sieg".

Im Vergangenen Jahr erhielt Karl-Heinz Huferath das Ehrenzeichen in Gold.

Nun konnte er dem GA einen kleinen Teil seiner beeindruckenden Geschichte erzählen:

Link Bericht GA

Bild: General-Anzeiger-Bonn / Frank Homann

Der „Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Aegidienberg e.V.“ hat getagt und einen neuen Vorstand gewählt.
Martin Heimbach als Vorsitzender, Dennis Schug als stellvertretender Vorsitzender und Hans Werner John als Schriftführer blieben dem Vorstand erhalten.
Neu in die Runde gekommen sind Daniel Gutsch als Festausschuss-Vorsitzender und Tim Baumgarten als Kassierer.

Der im Jahr 2006 gegründete Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die ideellen und materiellen Aufgaben des Löschzuges Aegidienberg zu fördern. Dazu gehört die Pflege und Verbreitung des Feuerwehrgedankens in der Öffentlichkeit, die Mitgliederwerbung, die Förderung der Aus- und Weiterbildung sowie die Mitwirkung bei der Brandschutzaufklärung und Brandschutzerziehung. Ein Förderverein kann bei sinnvollen Anschaffung unterstützen, die nicht im Brandschutzbedarfsplan vorkommen und somit nicht von der Kommune getragen werden. Weitere Informationen gibt es hier

 

Wir wünschen dem Vorstand viel Erfolg und Spaß bei der Arbeit.

 

V.l.n.r.: Daniel Gutsch, Hans Werner John, Dennis Schug, Martin Heimbach, Tim Baumgarten