Auf die Frage hin, ob die Jugendlichen die JF-Gruppenstunden über den Jahreswechsel vermisst haben, kam ein eindeutiges „Ja“. Aber nicht nur den Jugendlichen erging es so, auch den Ausbildern fehlte „ihre Jugendfeuerwehr“.

Und so starteten die Jugendlichen voller Elan mit dem ersten Dienst im neuen Jahr, der „Jahreshauptversammlung / Unfallverhütungsvorschriften“.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde der neue Dienstplan besprochen, auf den schon sehnsüchtig gewartet wurde. Anschließend wurde der neue Jugendfeuerwehrvorstand gewählt, welcher aus einem Gruppenführer, einem Kassen- bzw. Getränkewart, einem Jugendforumssprecher und einem Wimpelwart besteht. Dazu gehören auch die Positionen der jeweiligen Stellvertreter.

Aber was bedeuten diese Aufgaben eigentlich?

Der Gruppenführer + Stellvertreter sind das Bindeglied zwischen den Jugendlichen und den aktiven Ausbildern. Sollte zu Problemen, Wünschen oder ähnlichem kommen, kann sich die Mannschaft getrost an diese Vertrauenspersonen wenden. Diese besprechen dann alles mit den Ausbildern. Eine sehr vertrauensvolle und wichtige Aufgabe für die Jugendlichen.

Der Kassen- bzw. Getränkewart + Stellvertreter sind bei größeren Veranstaltungen für die Getränke zuständig.

Der Jugendforumssprecher + Stellvertreter vertreten die Jugendfeuerwehr Bad Honnef bei der Jugendfeuerwehr des Rhein-Sieg-Kreises. Hier wird über Neuerungen, Ideen und vieles mehr rund um den Dienst in der Jugendfeuerwehr gesprochen.

Der Wimpelwart + Stellvertreter sind traditionell die kleinsten Mitglieder der Jugendfeuerwehr und werden nicht gewählt, sondern benannt.

Neben den Wahlen stand auch das Thema Unfallverhütungsvorschriften (UVV) auf dem Plan. Hier wird besprochen, wie man Unfälle vermeiden kann und was man tun muss, wenn doch mal etwas aus dem Ruder läuft. 

Neue Funktionen:

 

Tal

Berg

Gruppenführer + Stellv.: 

Jakob / Emily

Jonas / Lukas

Getränkewart + Stellv.:

Frederik / Lisanne

Timo / Jonas

JuFo Sprecher + Stellv.:

Matthias / Lukas

Wimpelwart + Stellv.:

Miko / Fabienne

Text: HBMin Patricia Wiesel

Kamp-Bornhofen

Am Sonntag, 31. Oktober fand, wie bereits im vergangenen Jahr, eine Gedenkandacht als Ersatz für die Mittelrheinische Feuerwehrwallfahrt in der Wallfahrtskirche zu Bornhofen statt. Grund ist auch in diesem Jahr die Corona-Pandemie, welche es unmöglich macht, mehrere hundert Feuerwehrfrauen und -männer mit dem notwendigen Abstand in die Pilgerhalle aufzunehmen.

Aus diesem Grund trafen sich die Organisatoren im kleinen Kreis, um stellvertretend für die vielen Wallfahrer der Rettungskräfte wie Feuerwehr, THW und Polizei in einer kurzen Andacht die Sorgen und Nöte der Kameradinnen und Kameraden der Mutter Gottes von Bornhofen anzuvertrauen.

Pater Eryk Kapala, Guardian des Klosters Bornhofen, eröffnete die Gedenkandacht und erinnerte an die letzten Tage und Wochen, in denen immer wieder über Flächenbrände in Amerika und Europa und in unserer unmittelbaren Nachbarschaft der Überflutung des Ahrtals informiert wird. Von Rettungskräften, die bis zur Erschöpfung im Einsatz ihren Dienst am Nächsten verrichten. Die bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gehen und manchmal selbst in Gefahr geraten. Und bei Verkehrsunfällen, wie zum Beispiel im Frühjahr in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kloster die Einsatzkräfte gefordert waren und es keine Pause für Leib und Seele gab, um sich von dem schrecklichen Szenario zu erholen. Hier fanden einige Kameradinnen und Kameraden Stärke und Zuspruch bei den Franziskanern des Klosters.

Ausdrücklich bedauerte Pater Eryk, dass auch in diesem Jahr wegen der strengen Hygienevorschriften auf die liebgewordene Feuerwehrwallfahrt im gewohnten Stil verzichtet werden musste. Es bleibt zu hoffen, so Pater Eryk, dass im kommenden Jahr die zur Tradition gewordene Mittelrheinische Feuerwehrwallfahrt in gewohnter Weise mit vielen Rettungskräften ihren Fortgang finden wird.

Vor dem Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes versammelten sich stellvertretend für die Rettungskräfte von links:
Einheit Kamp-Bornhofen: Stellvertretender Wehrführer Peter Christian Schladt, 2. Vorsitzender Förderverein Olaf Kunz, Wehrführer Carsten Schladt, Wehrführer der Wache Nord Lahnstein Sebastian Schmitt, Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler, Einheit Bad Honnef: Andreas Müller und Stellvertretender Wehrführer Frank Quadflieg, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley Mike Weiland, stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Ralf Elenz, Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Peter Gerhards sowie Pater Eryk Kapala Guardian des Klosters Bornhofen.

Fotos und Text: Heribert Schneller

Unter dem Motto „Jugend für Blaulicht“ fand am vergangenen Wochenende das 1. Zeltlager der Jugendgruppen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG-Jugend), Jugendrotkreuz (JRK), Technisches Hilfswerk (THW-Jugend) und der Jugendfeuerwehr (JF) im Freibad Bad Honnef statt.

Tatkräftig aufgebaut wurde das Lager der vier Jugendgruppen am vergangenen Freitag. Nach einem anschließenden gemeinsamen Abendessen konnten die Jugendlichen sich im Wasser auspowern und den restlichen Abend am Lagerfeuer genießen.
Am Samstag ging ganz früh der Wecker, denn nach einem gemeinsamen Frühstück stand ein Phantasialandbesuch auf dem Plan. Ausgelassen und voller Spaß verbrachten die Jugendlichen den Tag im Phantasialand – hier wurde kein Fahrgeschäft ausgelassen und es blieb auch keine Kleidung trocken.
Auch in den Abendstunden blieb keine Kleidung trocken, denn nach dem gemeinsamen Abendessen stand die Betreuertaufe auf dem Plan. Das heißt, die Jugendlichen haben es sich nicht nehmen lassen, ihre Betreuer samt Kleidung im Freibad zu taufen. Es war ein Riesenspaß für Groß und Klein. Der Abend wurde wieder bei Tee und Lagerfeuer beendet.