Write on Freitag, 25 Mai 2018

Der diesjährige Vater-Kind-Tag des katholischen Kindergarten Sankt Aegidius am 28. April 2018 stand unter einem feurigen Motto. Die Kinder haben mit ihren Vätern das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef Löschzug Aegidienberg besucht.

Gegen 10 Uhr wurde am Kindergarten aufgebrochen und man spazierte gemeinsam zum Gerätehaus. Durch die Löschzugführung wurden die Vorgänge bei einem Einsatz erläutert und im Anschluss das Gerätehaus und natürlich die Fahrzeuge besichtigt.

Ein Highlight für alle Kinder war aber das aktive Löschen mit dem Wasserschlauch. Ein schöner Tag endete mit einem gemeinsamen Mittagessen im Kindergarten Sankt Aegidius.

Bild und Text: OBM Sven Scharfenstein

Write on Donnerstag, 03 Mai 2018

Am gestrigen Mittwoch, den 02. Mai 2018, fand die Löschzugversammlung des Löschzuges Bad Honnef statt. Neben ein paar kurzen internen Themen war der wichtigste Tagesordnungspunkt die Bestimmung der Löschzugführung.

Nachdem StBI Frank Brodeßer die Leitung der Wehr übernommen hatte, war OBM Thomas Weiss kommissarisch als Löschzugführer ernannt worden. Gestern wurde er nun in dieser Position bestätigt und wird in wenigen Tagen seine offizielle Ernennungsurkunde erhalten.

Da der Löschzug Bad Honnef zwei Stellvertreter hat, musste nun, neben HBM Andree Runne, ein neuer Stellvertreter gefunden werden. Aus den Reihen der Mannschaft gab es Vorschläge. Mit großer Zustimmung wurde HBM Thomas Brodeßer für dieses Amt ausgewählt. Auch er wird in wenigen Tagen die offizielle Ernennungsurkunde erhalten.

HBM Thomas Brodeßer ist bereits seit 1996 in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef aktiv.
Seit 2011 ist er der offizielle Atemschutzbeauftragte der Honnefer Wehr. Thomas Brodeßer ist auch beruflich an die Feuerwehr gebunden. So ist er seit 2002 bei der Berufsfeuerwehr Bonn angestellt, wurde dort 2011 Leitstellendisponent und ist seit 2018 im Wachabteilungsdienst. Er ist 37 Jahre alt, verheiratet und hat 2 Kinder.

Somit ist der Löschzug Bad Honnef wieder komplett und freut sich auf die Aufgaben der Zukunft.

(v.l.n.r.: StBI Frank Quadflieg, HBM Thomas Brodeßer, OBM Thomas Weiss, HBM Andree Runne, StBI Frank Brodeßer)

Write on Freitag, 13 April 2018

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef freut sich Ihnen bekannt geben zu können, dass wir ab dem 26.03.2018 einen stellvertretenden Pressesprecher benannt haben.

Hauptbrandmeister Udo Krewinkel wird ab sofort diesen Posten bekleiden.

Udo Krewinkel trat im Jahre 1979 in die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef ein. Seitdem ist er im Löschzug Aegidienberg aktiv. Dank seiner umfangreichen Erfahrung im Einsatzdienst und als Führungskraft ist er der optimale Kandidat für diese Position. Zusammen mit Björn Haupt wird er sich zukünftig die Aufgaben des Pressesprechers teilen.

Write on Freitag, 23 März 2018

Die enge Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der Nachbargemeinden hat sich in den letzten Jahren immer wieder ausgezahlt. Regelmäßig kommt es zu Einsätzen, bei denen überörtliche Hilfe angefordert wird, auch über die Landesgrenze hinaus von und nach Rheinland-Pfalz.
Gemeinsame Übungen sind daher besonders wichtig, damit man sich im Falle eines Einsatzes blind versteht. So stand erneut eine Übung mit dem Löschzug Rheinbreitbach auf dem Programm.

Freitag, 23. März 2018, 18:50 Uhr. In der Leitstelle Rhein-Sieg läuft die Brandmeldeanlage des St. Josef-Klosters in der Bismarckstraße ein. Sofort wird der Alarm B3-BMA an die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef, Löschzug Bad Honnef, weitergeleitet. Die Kameraden machen sich auf den Weg. Auch der ELW aus Rhöndorf wird alarmiert. Noch während der Anfahrt ruft der Hausmeister des Gebäudes ebenfalls die Leitstelle an und bestätigt den Brand. Er meldet zudem, dass sich noch einige Personen in den Gebäuden aufhalten. Aus diesem Grund erhöht die Leitstelle direkt das Einsatzstichwort auf B4-M (Menschenleben in Gefahr), um weitere Kräfte zu alarmieren. Neben dem vollständigen Löschzug Bad Honnef werden nun auch der Löschzug Rheinbreitbach und das DRK Bad Honnef alarmiert.

Vor Ort finden die Kameraden folgende Lage: In einem Eckgebäude, neben der Turnhalle, stehen das erste und das zweite Obergeschoß in Flammen. Ein Übergreifen auf das Dach ist wahrscheinlich. In beiden Stockwerken werden jeweils 2 Personen vermisst. Das direkt angrenzende Nachbargebäude ist stark verraucht, auch hier werden mehrere Personen vermisst.
Die Angriffstrupps der Honnefer Wehr betreten das Gebäude von vorne und beginnen mit der Menschenrettung. Parallel erreicht die Feuerwehr Rheinbreitbach die Rückseite des Gebäudes und verschafft sich über eine Steckleiter Zugang im zweiten Obergeschoß. Da es in mehreren Räumen brennt, sind die ersten Trupps sofort gebunden. Es werden also nach und nach weitere Trupps in das Gebäude geschickt. Es gelingt die Brände soweit einzudämmen, dass andere Trupps die vermissten Personen suchen, finden und retten können.

Das DRK hat in Nähe des Gebäudes eine Verletztensammelstelle eingerichtet und versorgt hier alle geretteten Personen, bis sie in Krankenhäuser transportiert werden können.
Nach und nach werden alle Brandherde gelöscht, alle vermissten Personen werden gefunden und gerettet. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude und das Dach kann verhindert werden.

In diesem Übungseinsatz werden die Wehrleute mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Es befinden sich zahlreiche Menschen im Brandobjekt. Somit muss sich der ganze Einsatz an der Menschenrettung orientieren. Es wird also extrem viel Personal im Innenangriff benötigt.
Da das Gebäude auf einem unebenen Grundstück steht, ist das von vorne gesehene Erdgeschoß hinten das erste Stockwerk. Das muss erkannt werden, damit es bei der Kommunikation nicht zu Missverständnissen kommt.
Bad Honnef und Rheinbreitbach haben unterschiedliche Funkkonzepte. Diese müssen vor Ort abgestimmt werden und die Kommunikation zwischen den Einheiten sichergestellt werden.
Die Einsatzleitung muss 3 Einsatzabschnitte betreuen und koordinieren. Einsatzabschnitt (EA) 1 ist der Angriff von vorne, EA2 ist der Angriff von hinten und EA3 ist die Patientenversorgung.
Bei solch großen Einsatzstellen ist die Wasserversorgung eine große Herausforderung. Alle Trupps und die Drehleiter müssen mit Wasser versorgt werden. Es muss also von insgesamt 3 Hydranten Wasser an die Einsatzstelle transportiert werden. Entsprechende Schlauchleitungen müssen über längere Strecken verlegt werden.
Aufgrund der Länge des Einsatzes muss auch eine Versorgung der Einsatzkräfte sichergestellt werden. Das DRK Bad Honnef hat also, neben der Betreuung der Verletzten, auch die Aufgabe, diese Verpflegung in die Wege zu leiten.

Ein paar Zahlen, Daten und Fakten:
Beteiligte Feuerwehrleute etwa 60, DRK Bad Honnef 15, Verletztendarsteller 10.
Insgesamt waren 6 Angriffstrupps aus Bad Honnef und 2 Angriffstrupps aus Rheinbreitbach im Gebäude. Ein Sicherheitstrupp hat während des ganzen Einsatzes bereitgestanden.
Der Grundschutz für Bad Honnef während der Übung wurde sichergestellt durch die Löschgruppe Rhöndorf und ein Löschfahrzeug, welches während der Übung jederzeit abfahrbereit stand. Für den Löschzug Rheinbreitbach sind die Kameraden aus Unkel eingesprungen.
Fahrzeuge:
FF Bad Honnef: VLF, DLK, HLF, LF10, ELW, GW-L, MTF, KEF, KdoW
FF Rheinbreitbach: HLF, TSF, MZF, MTF
DRK Bad Honnef: MTW, ELW, GW-Versorgung, Kühlwagen

Der Übungseinsatz war ein voller Erfolg. Eine sehr komplexe Situation wurde routiniert abgearbeitet. Die gemeinsamen Übungen und auch die Einsätze der letzten Monate über die Landesgrenze hinaus haben dafür gesorgt, dass die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rheinbreitbach vollkommen problemlos funktioniert hat. Wir können uns gegenseitig aufeinander verlassen. Auch das DRK Bad Honnef hat in gewohnt routinierter Weise seine Aufgaben erfüllt und dabei die Kameraden der Feuerwehr hervorragend versorgt.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef bedankt sich bei allen Teilnehmern und den Organisatoren, die viele Stunden im Vorfeld geplant und aufgebaut haben.
Wir sind ausgesprochen gut auf alle möglichen Lagen vorbereitet.

Bilder: Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef

Write on Samstag, 17 Februar 2018

Am Freitag, den 26.01.2018, fand bei der Löschgruppe Rhöndorf die diesjährige Löschgruppenversammlung statt. Aufgrund mehrerer Einsätze im Laufe des Nachmittages, wurde die Versammlung im Feuerwehrhaus spontan um eine Stunde nach hinten verlegt. Nachdem alle Kameradinnen und Kameraden sich eingefunden hatten, wurde die Veranstaltung durch den Einheitsführer, HBM Markus Prinz, eröffnet.

HBM Prinz konnte ein durchweg positives Fazit über das zurückliegende Jahr ziehen. Nachdem die kleinste Löscheinheit der Feuerwehr Bad Honnef zu Beginn des Jahres 2017 über 19 aktive Kameradinnen und Kameraden verfügte, waren es zum Jahreswechsel 17/18 bereits 21 Wehrfrauen und –männer, welche sich zum Wohle der Allgemeinheit engagieren. Aufgrund von Wohnortwechseln haben zwei Kameraden die rhöndorfer Reihen im vergangenen Jahr verlassen.
Zu den in 2017 neu gewonnenen Aktiven kamen in den ersten beiden Januarwochen 2018 noch zwei weitere Neueinsteiger hinzu. Somit konnte die Löschgruppe Rhöndorf innerhalb eines Jahres sechs neue Männer und Frauen in der Gemeinschaft willkommen heißen.

Neben mehreren erfolgreichen Aktionen zur Mitgliederwerbung leistete die Einheit Hilfe bei 84 Einsätzen und absolvierte 48 Übungseinheiten. Mit 82 weiteren Aktivitäten, wie Lehrgänge, Brandsicherheitswachen und Fahrzeugpflege, wurden im Jahr 2017 insgesamt fast 3.000 Stunden ehrenamtlich zum Wohle der Bevölkerung erbracht.

Durch den neuen Leiter der Feuerwehr Bad Honnef, StBI Frank Brodeßer, konnten an diesem Abend auch noch einige Beförderungen durchgeführt werden. So wurden die Feuerwehrmann-Anwärter Björn Klatt und Ivan Tröscher nach erfolgreicher Probezeit zu Feuerwehrmännern befördert. Feuerwehrmann Ingo Störmer wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Für das Jahr 2018 wusste die Einheitsführung auch schon weitere Aufgaben zu verkünden. Neben der Ausbildung der neuen Kameraden gilt es weitere Bürgerinnen und Bürger für das Ehrenamt Feuerwehr zu gewinnen um so die Reihen weiter aufzustocken. Des Weiteren wirft das Jahr 2019 bereits jetzt schon seine Schatten voraus. In diesem Jahr kann die Löschgruppe Rhöndorf ihr 100-jähriges Bestehen feiern.


StBI Brodeßer (links) mit neuen und beförderten Kameraden der Löschgruppe Rhöndorf

Text: Stefan Krahe
Bild: Stefan Krahe